November 18, 2009 von wilhelmkuester
SPIEGEL ONLINE
12. November 2009, 12:41 Uhr
Wirtschaftsethik
Warum Egoismus im Geschäftsleben schadet
Von Michael Kröger
Misstrauen ist ein Motivationskiller erster Güte: Ein Bonner Forscher beweist mit schlichten Experimenten, wie ein autoritärer Führungsstil den Unternehmenserfolg gefährdet. Wer seine Mitarbeiter fair behandelt, erreicht mehr – das Menschenbild der gängigen Wirtschaftstheorie gerät ins Wanken.[...]
Gemeinsam mit Psychologen, Genetikern und Neurowissenschaftlern entwickelte Falk Feld- und Laborexperimente, die das Bild des sozialignoranten Egoisten in Frage stellen. An seine Stelle tritt ein Mensch, der Fairness und Gerechtigkeit höher bewertet als die schlichte Maximierung des Eigennutzes – und dies auch von seinem Gegenüber verlangt.[...]
Menschen haben also keineswegs einzig den Inhalt des eigenen Portemonnaies im Blick, wenn sie den wirtschaftlichen Erfolg eines Geschäfts bewerten – ebenso wichtig scheint es, dass der Gewinn in einem fairen Verhältnis zu dem des Geschäftspartners steht.[...]
Je stärker die Bezahlung von dem abwich, was der Arbeiter zuvor als fairen Anteil bezeichnet hatte, desto schlimmer waren die Stresssymptome in Form eines erhöhten Pulsschlags. „Dies ist nicht unwichtig“, erklärt Falk, „denn Stress ist die Hauptursache für Herzerkrankungen in westlichen Ländern. Fairness wirkt sich also unmittelbar auf die Gesundheit aus.“[...]
Die Forschung zeigt also, dass sich Fairness und Vertrauen für das Unternehmen auszahlen kann. Mitarbeiter mit Respekt zu behandeln, ist nicht nur moralisch wünschbar, sondern ökonomisch sinnvoll.[...]
Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon u. a. unter: … Fairness … Arbeitsstress
Schlagworte: Arbeitsstress, Fairness
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November 18, 2009 von wilhelmkuester
Havard Business Manager / Heft 9/2009: Der neue Kunde | 18.11.2009
Innovationen
Anleitung zum Kreativsein
Von Johann Füller
[...]
Viele Menschen lieben es, Probleme zu lösen, Ideen zu schaffen und sich dabei mit anderen zu messen. Das Internet hat diese Möglichkeit erheblich vereinfacht. An Kreativwettbewerben können daher heute nicht nur Ingenieure oder Künstler teilnehmen, sondern fast jeder. Und es bedarf im Zeitalter des Web 2.0 auch keiner mächtigen Organisationen mehr, um Ausschreibungen zu starten. Mitglieder von Gemeinschaften und Foren im Internet initiieren eigene Innovationswettbewerbe, um die Diskussionen anzuheizen. [...]
Das Internet erlaubt es auch Unternehmen, viel leichter als früher Wissen und Kreativität der Vielen anzuzapfen. Nicht nur indem sie Ideen sammeln, sondern die Vorschläge auch gleich durch die Konsumenten bewerten lassen.[...]
Fazit
Ideenwettbewerbe liefern, wenn sie professionell organisiert sind, Anregungen für vielversprechende neue Produkte und Dienstleistungen. Sie haben noch einen weiteren wichtigen Aspekt: Sie zeigen, dass Manager und Mitarbeiter bereit sind, sich nach außen zu öffnen und auf Kreative wie Kunden zu hören. Diese können so eine engere Beziehung zum Unternehmen aufbauen.[...]
Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon u. a. unter: … Innovationsmanagement …
Schlagworte: Innovationen
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November 13, 2009 von wilhelmkuester
aus: SZ vom 01.11.2009
Stressige IT-Branche
Ständig erreichbar, immer kaputt
Permanente „Mission Impossible“: Jeder zweite Beschäftigte in der IT-Branche fühlt sich überlastet. Viele drohen am Druck zu zerbrechen.
Von Nicola Holzapfel
Wer keine Überstunden macht, wird abgehängt: Angestellte in der IT-Branche kämpfen mit stetiger Überlastung.
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Die Zahlen sprechen für sich: Jeder Zweite in der Branche fühlt sich stark oder sehr stark belastet wegen des großen Zeitdrucks und des hohen Arbeitsaufkommens. Bei den hochqualifizierten Beschäftigten aller Wirtschaftszweige machen dagegen „nur“ 30 Prozent solche Angaben, bei allen sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern 23 Prozent. 91 Interviews haben die Wissenschaftler mit IT-Mitarbeitern in ganz Deutschland geführt. Immer wieder saßen ihnen Menschen gegenüber, die an der Grenze ihrer Belastbarkeit waren. „Bei ihnen geht es nicht darum, dass sie am Abend müde sind, sondern sie stehen vor dem völligen Kontrollverlust“, sagte Kämpf.
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Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon u. a. unter: … Arbeitsstress …
Schlagworte: Arbeitsstress
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Oktober 22, 2009 von teschman
aus: Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 10/2009
Wissensmanagement
Nicht alles für sich behalten
Die Erfahrung und das Know-how der Mitarbeiter für den Betrieb sichern und nutzbar machen: Das ist eine herausfordernde Zukunftsaufgabe in den Unternehmen. Von Jens Dinstühler
Wenn Mitarbeiter kommen und gehen, dann kommen und gehen gleichzeitig deren Wissen und Erfahrungen. Der Aufwand und die Kosten für die Einarbeitung neuer qualifizierter Mitarbeiter sind hoch. Wer nicht in Wissensmanagement investiert, muss bereits gefundene Problemlösungen nochmals erarbeiten – im Extremfall immer wieder. Ohne den Einsatz geeigneter Werkzeuge und Methoden geht erarbeitetes Wissen kontinuierlich verloren. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Mitarbeiter im Durchschnitt bis zu einem Drittel ihrer Zeit damit verbringen, Wissen, dass sich bereits im Unternehmen befindet, wieder zu finden oder gar neu zu erarbeiten. Dazu kommen neue Herausforderungen: Etwa die Internationalisierung, die den Wandel beschleunigt und Wissen noch schneller veralten lässt.
Wissen mit anderen teilen
Wissen muss also zu einem Unternehmenswert werden. Ein integriertes Wissensmanagement-System löst die aufgezeigten Probleme jedoch nicht zwingend, es stellt lediglich den Grundbaustein dar. Wichtiger als die verwendete Technik ist die ihr zugrunde liegende Philosophie. Die Erfahrung zeigt, dass Wissensmanagement-Konzepte nur dann erfolgreich sind, wenn sie im gesamten Unternehmen angewandt werden und wenn jeder einzelne Mitarbeiter einbezogen wird. Nur Mitarbeiter, die den Sinn und Nutzen des Systems für sich selbst wahrnehmen und es bereitwillig nutzen, erzeugen einen verwertbaren und somit wertvollen Informationspool. Aus diesem Grund muss bereits in der Startphase nicht nur der Besitz, sondern vor allem die Weitergabe von Wissen in das System gefordert und gefördert werden. [...]
Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon u. a. unter: … Wissensmanagement …
Schlagworte: Wissensmanagement
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Oktober 22, 2009 von teschman
aus: DAK praxis und recht 4_2009
Reden ist Gold
Ein Unternehmen funktioniert, wenn alle Mitarbeiter ihre Aufgaben genau kennen und sie zuverlässig erledigen. Eine gute Grundlage dafür bieten regelmäßige Mitarbeitergespräche. In vielen Unternehmen gehören sie allerdings noch nicht zum Alltag. Was in den Köpfen dort noch ankommen muss: Reden ist mehr als Silber ? und Schweigen ganz bestimmt nicht Gold.[...]
Wer Personalverantwortung trägt, kennt solche Gedanken und weiß, wie wichtig es ist, die Leistungen seiner Mitarbeiter im Auge zu behalten. Doch Beobachtungen zu machen, ist nur die halbe Miete, sie müssen auch kommuniziert werden. Das empfiehlt sich genauso für die Vereinbarung von Arbeitszielen. Mitarbeitergespräche geben Chefs die Möglichkeit, ihre Abteilung auf Kurs zu bringen – und zu halten.[...]
Schlagworte: Mitarbeitergespräche
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Oktober 22, 2009 von teschman
aus: DAK praxis+recht Magazin 4_2009
Das Titelthema der aktuellen Ausgabe:
Arbeitszeitgestaltung
Immer schön flexibel bleiben
Mit Dienst nach Steckuhr können Unternehmen heute nicht mehr punkten. Angestellte wollen selbstbestimmter mit ihrer Zeit umgehen. Was zählt, ist Flexibilität. Das zwingt Arbeitgeber zum Umdenken – und kann für sie zum Vorteil werden.
Es ist egal, ob ein Betrieb klein, mittel oder groß ist. Die größeren tun sich zwar leichter, Bedarf und Potenzial gibt es aber überall. Der Artikel gibt Anregungen und zeigt Möglichkeiten auf flexible Arbeitszeiten auch in Ihrem Unternehmen zu integrieren.[...]
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Schlagworte: Arbeitszeitgestaltung
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Oktober 10, 2009 von wilhelmkuester
aus: Pressemitteilung der Compamedia GmbH Mai 2009
Mittelständler befürworten Ehrenkodex in der Krise
[...]Die derzeitige Wirtschaftskrise birgt nicht nur die unmittelbare Gefahr von Umsatzverlusten
Schäden, wenn innerhalb der Belegschaft Ängste vorherrschen. Das ergab eine Umfrage der compamedia GmbH unter den Geschäftsführern und Personalverantwortlichen von ca. 3.500 mittelständischen Unternehmen. Demnach sind Know-how-Verlust durch die Abwanderung der wertvollsten Mitarbeiter, hohe Kosten durch ineffizientes Arbeiten sowie Qualitätseinbußen bei Produkten und Services die Spitzenreiter unter den befürchteten Folgeschäden. Als geeignete Gegenstrategien sieht der Mittelstand vorwiegend eine verstärkte Kommunikation und eine absolute Transparenz. Die meisten Befragten befürworten darüber hinaus einen Ehrenkodex, in welchem sie sich zu fairem Verhalten gegenüber ihren Mitarbeitern auch in Krisenzeiten verpflichten.
Der Ausrichter des Arbeitgeberwettbewerbes „Top Job“ reagiert auf die Umfrage und integriert die Unterzeichnung eines Ehrenkodexes in das Auswahlverfahren um einen Platz unter den 100 besten Arbeitgebern im Mittelstand.[...]
Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon u. a. unter: … Unternehmensethik …
Schlagworte: Ehrenkodex
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Oktober 10, 2009 von wilhelmkuester
aus: Archiv QZ – Ausgabe 04/2008
Von Olaf Mibus
Fachkompetenz durch Feedback
Beschwerdemanagement für zufriedenere Kunden
Beschwerden sind das Ergebnis enttäuschter Kundenerwartungen. Aus den darin geäußerten Erwartungshaltungen eines Kunden gegenüber dem Unternehmen gehen aber auch eindeutige Verbesserungsansätze hervor. Ein Nutzfahrzeughersteller will dieses Potenzial mit einem softwaregestützten Beschwerdemanagement von Binner IMS systematisch nutzen.[...]
Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon u. a. unter: … Kundenmanagement …
Schlagworte: Beschwerdemanagement, Kundenorientierung
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Oktober 10, 2009 von wilhelmkuester
aus: Arbeit und Gesundheit / September 2009
Diversity
Wertvolle Vielfalt
Hier ist Diversity kein Modewort: Ikea macht vor, wie das Unternehmen, die Belegschaft und die Kunden von der Unterschiedlichkeit der Mitarbeiter profitieren.
„Wir versuchen mit Hilfe unserer Mitarbeiter, die Kundensicht wiederzugeben und im Einrichtungshaus darzustellen“, bringt Cornelia Kaufmann, Personalleiterin von Ikea Frankfurt-Niedereschbach, das, was Diversity – Vielfalt – ausmacht, auf den Punkt. Denn genau darum geht es: Die Kunden haben individuelle Meinungen und Bedürfnisse, kommen aus verschiedenen Ländern und gehören unterschiedlichen Kulturen an. Trotzdem soll sich jeder wohl und angesprochen fühlen. „Wenn unsere Mitarbeiter verschieden sind, können wir unsere Kunden besser verstehen, weil wir auf reiche Erfahrungen zurückgreifen können.“[...]
Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon u. a. unter: … Kundenmanagement … Diversity Management …
Schlagworte: Diversity Management, Vielfalt
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Oktober 9, 2009 von wilhelmkuester
aus: Archiv QZ – Ausgabe 11/2008
Rascher Austausch im Dienst am Menschen
Wiki-Netzwerk verbindet Unternehmen und Mitarbeiter
Von Karoline Kraus und Daniela Hofmann
Die Verknüpfung von Wissensfragmenten zu neuen Ideen und der Aufbau eines Beziehungsgeflechts sind Säulen des Wissensmanagements. Mit einem Wiki-Netz kann rasch und kostengünstig eine Wissensorganisation aufgebaut werden. Ein Sozialdienstleister bindet über ein Wiki seine externen Mitarbeiter in die Unternehmensstrukturen ein und fördert den Informationsaustausch mit dem Ziel einer optimierten Dienstleistung.
Es ist heute nicht mehr so wichtig, alles zu wissen, sondern ein Informationsnetz aufzubauen und zu pflegen, das bei schwierigen Entscheidungen weiterhilft. Software unterstützt die Vernetzung von Menschen und Wissen. Sogenannte WIKI-Netze sowie die Internet-Enzyklopädie Wikipedia können als Werkzeug des Wissensmanagements eingesetzt werden. Informationen und Wissen lassen sich damit organisieren, veröffentlichen und miteinander verknüpfen.[...]
Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon u. a. unter: … Wissensmanagement …
Schlagworte: Wissensmanagement
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