Know-how der Mitarbeiter nutzen

Oktober 22, 2009 von teschman

aus:  Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 10/2009

Wissensmanagement
Nicht alles für sich behalten

Die Erfahrung und das Know-how der Mitarbeiter für den Betrieb sichern und nutzbar machen: Das ist eine herausfordernde Zukunftsaufgabe in den Unternehmen. Von Jens Dinstühler

Wenn Mitarbeiter kommen und gehen, dann kommen und gehen gleichzeitig deren Wissen und Erfahrungen. Der Aufwand und die Kosten für die Einarbeitung neuer qualifizierter Mitarbeiter sind hoch. Wer nicht in Wissensmanagement investiert, muss bereits gefundene Problemlösungen nochmals erarbeiten – im Extremfall immer wieder. Ohne den Einsatz geeigneter Werkzeuge und Methoden geht erarbeitetes Wissen kontinuierlich verloren. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Mitarbeiter im Durchschnitt bis zu einem Drittel ihrer Zeit damit verbringen, Wissen, dass sich bereits im Unternehmen befindet, wieder zu finden oder gar neu zu erarbeiten. Dazu kommen neue Herausforderungen: Etwa die Internationalisierung, die den Wandel beschleunigt und Wissen noch schneller veralten lässt.

Wissen mit anderen teilen
Wissen muss also zu einem Unternehmenswert werden. Ein integriertes Wissensmanagement-System löst die aufgezeigten Probleme jedoch nicht zwingend, es stellt lediglich den Grundbaustein dar. Wichtiger als die verwendete Technik ist die ihr zugrunde liegende Philosophie. Die Erfahrung zeigt, dass Wissensmanagement-Konzepte nur dann erfolgreich sind, wenn sie im gesamten Unternehmen angewandt werden und wenn jeder einzelne Mitarbeiter einbezogen wird. Nur Mitarbeiter, die den Sinn und Nutzen des Systems für sich selbst wahrnehmen und es bereitwillig nutzen, erzeugen einen verwertbaren und somit wertvollen Informationspool. Aus diesem Grund muss bereits in der Startphase nicht nur der Besitz, sondern vor allem die Weitergabe von Wissen in das System gefordert und gefördert werden. [...]

Mit Mitarbeitern sprechen

Oktober 22, 2009 von teschman

aus:  DAK praxis und recht 4_2009

Reden ist Gold

Ein Unternehmen funktioniert, wenn alle Mitarbeiter ihre Aufgaben genau kennen und sie zuverlässig erledigen. Eine gute Grundlage dafür bieten regelmäßige Mitarbeitergespräche. In vielen Unternehmen gehören sie allerdings noch nicht zum Alltag. Was in den Köpfen dort noch ankommen muss: Reden ist mehr als Silber ? und Schweigen ganz bestimmt nicht Gold.[...]

Wer Personalverantwortung trägt, kennt solche Gedanken und weiß, wie wichtig es ist, die Leistungen seiner Mitarbeiter im Auge zu behalten. Doch Beobachtungen zu machen, ist nur die halbe Miete, sie müssen auch kommuniziert werden. Das empfiehlt sich genauso für die Vereinbarung von Arbeitszielen. Mitarbeitergespräche geben Chefs die Möglichkeit, ihre Abteilung auf Kurs zu bringen – und zu halten.[...]

Flexible Arbeitszeiten

Oktober 22, 2009 von teschman

aus:  DAK praxis+recht Magazin 4_2009

Das Titelthema der aktuellen Ausgabe:

Arbeitszeitgestaltung
Immer schön flexibel bleiben

Mit Dienst nach Steckuhr können Unternehmen heute nicht mehr punkten. Angestellte wollen selbstbestimmter mit ihrer Zeit umgehen. Was zählt, ist Flexibilität. Das zwingt Arbeitgeber zum Umdenken – und kann für sie zum Vorteil werden.
Es ist egal, ob ein Betrieb klein, mittel oder groß ist. Die größeren tun sich zwar leichter, Bedarf und Potenzial gibt es aber überall. Der Artikel gibt Anregungen und zeigt Möglichkeiten auf flexible Arbeitszeiten auch in Ihrem Unternehmen zu integrieren.[...]

Ehrenkodex in Krisenzeiten

Oktober 10, 2009 von wilhelmkuester

aus:  Pressemitteilung der Compamedia GmbH  Mai 2009

Mittelständler befürworten Ehrenkodex in der Krise

[...]Die derzeitige Wirtschaftskrise birgt nicht nur die unmittelbare Gefahr von Umsatzverlusten
Schäden, wenn innerhalb der Belegschaft Ängste vorherrschen. Das ergab eine Umfrage der compamedia GmbH unter den Geschäftsführern und Personalverantwortlichen von ca. 3.500 mittelständischen Unternehmen. Demnach sind Know-how-Verlust durch die Abwanderung der wertvollsten Mitarbeiter, hohe Kosten durch ineffizientes Arbeiten sowie Qualitätseinbußen bei Produkten und Services die Spitzenreiter unter den befürchteten Folgeschäden. Als geeignete Gegenstrategien sieht der Mittelstand vorwiegend eine verstärkte Kommunikation und eine absolute Transparenz. Die meisten Befragten befürworten darüber hinaus einen Ehrenkodex, in welchem sie sich zu fairem Verhalten gegenüber ihren Mitarbeitern auch in Krisenzeiten verpflichten.

Der Ausrichter des Arbeitgeberwettbewerbes „Top Job“ reagiert auf die Umfrage und integriert die Unterzeichnung eines Ehrenkodexes in das Auswahlverfahren um einen Platz unter den 100 besten Arbeitgebern im Mittelstand.[...]

Kundenfeedback stärkt Fachkompetenz

Oktober 10, 2009 von wilhelmkuester

aus:  Archiv QZ – Ausgabe 04/2008
Von Olaf Mibus

Fachkompetenz durch Feedback
Beschwerdemanagement für zufriedenere Kunden

Beschwerden sind das Ergebnis enttäuschter Kundenerwartungen. Aus den darin geäußerten Erwartungshaltungen eines Kunden gegenüber dem Unternehmen gehen aber auch eindeutige Verbesserungsansätze hervor. Ein Nutzfahrzeughersteller will dieses Potenzial mit einem softwaregestützten Beschwerdemanagement von Binner IMS systematisch nutzen.[...]

Kundenorientierte Vielfalt

Oktober 10, 2009 von wilhelmkuester

aus:  Arbeit und Gesundheit  / September 2009

Diversity
Wertvolle Vielfalt

Hier ist Diversity kein Modewort: Ikea macht vor, wie das Unternehmen, die Belegschaft und die Kunden von der Unterschiedlichkeit der Mitarbeiter profitieren.

„Wir versuchen mit Hilfe unserer Mitarbeiter, die Kundensicht wiederzugeben und im Einrichtungshaus darzustellen“, bringt Cornelia Kaufmann, Personalleiterin von Ikea Frankfurt-Niedereschbach, das, was Diversity – Vielfalt – ausmacht, auf den Punkt. Denn genau darum geht es: Die Kunden haben individuelle Meinungen und Bedürfnisse, kommen aus verschiedenen Ländern und gehören unterschiedlichen Kulturen an. Trotzdem soll sich jeder wohl und angesprochen fühlen. „Wenn unsere Mitarbeiter verschieden sind, können wir unsere Kunden besser verstehen, weil wir auf reiche Erfahrungen zurückgreifen können.“[...]

Wissensorganisation im Wiki-Netz

Oktober 9, 2009 von wilhelmkuester

aus: Archiv QZ – Ausgabe 11/2008

Rascher Austausch im Dienst am Menschen
Wiki-Netzwerk verbindet Unternehmen und Mitarbeiter

Von Karoline Kraus und Daniela Hofmann

Die Verknüpfung von Wissensfragmenten zu neuen Ideen und der Aufbau eines Beziehungsgeflechts sind Säulen des Wissensmanagements. Mit einem Wiki-Netz kann rasch und kostengünstig eine Wissensorganisation aufgebaut werden. Ein Sozialdienstleister bindet über ein Wiki seine externen Mitarbeiter in die Unternehmensstrukturen ein und fördert den Informationsaustausch mit dem Ziel einer optimierten Dienstleistung.

Es ist heute nicht mehr so wichtig, alles zu wissen, sondern ein Informationsnetz aufzubauen und zu pflegen, das bei schwierigen Entscheidungen weiterhilft. Software unterstützt die Vernetzung von Menschen und Wissen. Sogenannte WIKI-Netze sowie die Internet-Enzyklopädie Wikipedia können als Werkzeug des Wissensmanagements eingesetzt werden. Informationen und Wissen lassen sich damit organisieren, veröffentlichen und miteinander verknüpfen.[...]

Wissensmanagement in der QM-Praxis

Oktober 9, 2009 von wilhelmkuester

Archiv QZ – Ausgabe 03/2009

Bessere Unternehmen mit Wissensmanagement?
Wie die Integration von Wissens- ins Qualitätsmanagement wirkt

Aus einer Studie von Anni Koubek, Werner Schachner, Klaus Tochtermann

Die Anforderungen an das Qualitätsmanagement haben sich ebenso wie dessen Inhalte im zeitlichen Verlauf massiv geändert. Mit dem Vormarsch ganzheitlicher Konzepte verändert sich auch der Bedarf an handlungs- und entscheidungsrelevanter Information für das QM. Welche Rolle Wissensmanagement in der aktuellen QM-Praxis spielt, untersucht eine Studie anhand österreichischer Unternehmen.

Eine aktuelle Expertenumfrage unter 120 Qualitätsmanagern in leitender Position zeigt, dass für 70 % der Befragten Wissensmanagement bereits ein Thema im Qualitätsmanagement ist. Doch wie wird Wissensmanagement in der QM-Praxis tatsächlich verstanden? Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang Mensch und Technik?[...]

Die Antworten aus der Praxis belegen, dass es künftig noch bedeutender wird, Wissen im Kontext des QMs systematisch und methodengestützt zu managen.[...]

Fairness-Kultur fördert Innovationen

Oktober 9, 2009 von wilhelmkuester

aus:  QZ  11/2008  // Fachzeitschrift „Wirtschaftspsychologie“  02/2008

Fairness fördert Innovationen

Untersuchung zum betrieblichen Vorschlagswesen

In Unternehmen mit einer hohen Fairness-Kultur und optimalen Handlungsspielräumen sind Mitarbeiter eher bereit, Verbesserungsvorschläge anzuregen und zu realisieren. Dies ergab eine repräsentative Befragung von 7.500 Arbeitnehmern in 19 EU-Mitgliedsstaaten.[...]

Es zeigte sich, dass Personen, die sich fair behandelt fühlen, eher innovativ werden und Verbesserungsvorschläge entwickeln.[...]

Führungskräfte und Verantwortliche im Vorschlagswesen sollten hierfür sensibilisiert werden.[...]

Verantwortungsbewusste Nachhaltigkeit

Oktober 8, 2009 von wilhelmkuester

aus:  Goldbeck Magazin Nr. 37,  2008, aus dem Vorwort von U. Goldbeck

[...] werden in einem Wald mehr Bäume gefällt, als nachwachsen können, dann ist er schnell zerstört. Der Begriff der Nachhaltigkeit stammt aus diesem Kontext.[...]

Heute erlebt der Gedanke der Nachhaltigkeit eine Renaissance. Er ist in ökologischer, aber auch in ökonomischer und sozialer Hinsicht ein Leitbild des verantwortungsbewussten Lebens und Wirtschaftens. Er steht für Handeln, das anstehende Probleme und Aufgaben löst und nicht den kommenden Generationen aufbürdet.[...]