Handelsblatt Nr. 060 vom 25.03.2011 Seite 23
Sportkonzern Puma stellt Öko-Bilanz auf
MÜNCHEN. Die Marke mit dem Raubtier-Logo geht wieder einmal ganz eigene Wege. Als erstes Unternehmen der Sportindustrie will Puma noch dieses Frühjahr eine Öko-Bilanz vorlegen. In einer Gewinn- und Verlustrechnung werde der drittgrößte Turnschuhanbieter der Welt den Verbrauch natürlicher Ressourcen bewerten. Dem würden Ausgleichsmaßnahmen gegenübergestellt. Dies kündigte Vorstandschef Jochen Zeitz am Mittwochabend im Club Wirtschaftspresse München an. “Das ist der konsequente nächste Schritt, wenn wir die Umwelt erhalten wollen”, unterstrich Zeitz. Puma arbeite dabei mit dem Beratungshaus Trucost zusammen sowie mit den Wirtschaftsprüfern von PWC. Wie die Bilanz genau aussieht, wollte der Manager noch nicht sagen. Puma hat die Nachhaltigkeit vergangenes Jahr als Unternehmensziel festgeschrieben. Puma steht mit seinen Umwelt-Bemühungen nicht allein da. Erzrivale Adidas hat erst diese Woche im Handelsblatt angekündigt, in den nächsten Jahren komplett auf nachhaltig hergestellte Baumwolle zu wechseln. Zudem werden bald nur noch Schnürsenkel aus wiederverwerteten Materialien verwendet.
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