Archiv für die Kategorie ‘Presseschau’
November 13, 2009
aus: SZ vom 01.11.2009
Stressige IT-Branche
Ständig erreichbar, immer kaputt
Permanente „Mission Impossible“: Jeder zweite Beschäftigte in der IT-Branche fühlt sich überlastet. Viele drohen am Druck zu zerbrechen.
Von Nicola Holzapfel
Wer keine Überstunden macht, wird abgehängt: Angestellte in der IT-Branche kämpfen mit stetiger Überlastung.
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Die Zahlen sprechen für sich: Jeder Zweite in der Branche fühlt sich stark oder sehr stark belastet wegen des großen Zeitdrucks und des hohen Arbeitsaufkommens. Bei den hochqualifizierten Beschäftigten aller Wirtschaftszweige machen dagegen „nur“ 30 Prozent solche Angaben, bei allen sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern 23 Prozent. 91 Interviews haben die Wissenschaftler mit IT-Mitarbeitern in ganz Deutschland geführt. Immer wieder saßen ihnen Menschen gegenüber, die an der Grenze ihrer Belastbarkeit waren. „Bei ihnen geht es nicht darum, dass sie am Abend müde sind, sondern sie stehen vor dem völligen Kontrollverlust“, sagte Kämpf.
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Schlagworte:Arbeitsstress
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Oktober 22, 2009
aus: Wirtschaft in Mittelfranken, Ausgabe 10/2009
Wissensmanagement
Nicht alles für sich behalten
Die Erfahrung und das Know-how der Mitarbeiter für den Betrieb sichern und nutzbar machen: Das ist eine herausfordernde Zukunftsaufgabe in den Unternehmen. Von Jens Dinstühler
Wenn Mitarbeiter kommen und gehen, dann kommen und gehen gleichzeitig deren Wissen und Erfahrungen. Der Aufwand und die Kosten für die Einarbeitung neuer qualifizierter Mitarbeiter sind hoch. Wer nicht in Wissensmanagement investiert, muss bereits gefundene Problemlösungen nochmals erarbeiten – im Extremfall immer wieder. Ohne den Einsatz geeigneter Werkzeuge und Methoden geht erarbeitetes Wissen kontinuierlich verloren. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Mitarbeiter im Durchschnitt bis zu einem Drittel ihrer Zeit damit verbringen, Wissen, dass sich bereits im Unternehmen befindet, wieder zu finden oder gar neu zu erarbeiten. Dazu kommen neue Herausforderungen: Etwa die Internationalisierung, die den Wandel beschleunigt und Wissen noch schneller veralten lässt.
Wissen mit anderen teilen
Wissen muss also zu einem Unternehmenswert werden. Ein integriertes Wissensmanagement-System löst die aufgezeigten Probleme jedoch nicht zwingend, es stellt lediglich den Grundbaustein dar. Wichtiger als die verwendete Technik ist die ihr zugrunde liegende Philosophie. Die Erfahrung zeigt, dass Wissensmanagement-Konzepte nur dann erfolgreich sind, wenn sie im gesamten Unternehmen angewandt werden und wenn jeder einzelne Mitarbeiter einbezogen wird. Nur Mitarbeiter, die den Sinn und Nutzen des Systems für sich selbst wahrnehmen und es bereitwillig nutzen, erzeugen einen verwertbaren und somit wertvollen Informationspool. Aus diesem Grund muss bereits in der Startphase nicht nur der Besitz, sondern vor allem die Weitergabe von Wissen in das System gefordert und gefördert werden. [...]
Schlagworte:Wissensmanagement
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Oktober 22, 2009
aus: DAK praxis und recht 4_2009
Reden ist Gold
Ein Unternehmen funktioniert, wenn alle Mitarbeiter ihre Aufgaben genau kennen und sie zuverlässig erledigen. Eine gute Grundlage dafür bieten regelmäßige Mitarbeitergespräche. In vielen Unternehmen gehören sie allerdings noch nicht zum Alltag. Was in den Köpfen dort noch ankommen muss: Reden ist mehr als Silber ? und Schweigen ganz bestimmt nicht Gold.[...]
Wer Personalverantwortung trägt, kennt solche Gedanken und weiß, wie wichtig es ist, die Leistungen seiner Mitarbeiter im Auge zu behalten. Doch Beobachtungen zu machen, ist nur die halbe Miete, sie müssen auch kommuniziert werden. Das empfiehlt sich genauso für die Vereinbarung von Arbeitszielen. Mitarbeitergespräche geben Chefs die Möglichkeit, ihre Abteilung auf Kurs zu bringen – und zu halten.[...]
Schlagworte:Mitarbeitergespräche
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Oktober 22, 2009
aus: DAK praxis+recht Magazin 4_2009
Das Titelthema der aktuellen Ausgabe:
Arbeitszeitgestaltung
Immer schön flexibel bleiben
Mit Dienst nach Steckuhr können Unternehmen heute nicht mehr punkten. Angestellte wollen selbstbestimmter mit ihrer Zeit umgehen. Was zählt, ist Flexibilität. Das zwingt Arbeitgeber zum Umdenken – und kann für sie zum Vorteil werden.
Es ist egal, ob ein Betrieb klein, mittel oder groß ist. Die größeren tun sich zwar leichter, Bedarf und Potenzial gibt es aber überall. Der Artikel gibt Anregungen und zeigt Möglichkeiten auf flexible Arbeitszeiten auch in Ihrem Unternehmen zu integrieren.[...]
Schlagworte:Arbeitszeitgestaltung
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Oktober 10, 2009
aus: Pressemitteilung der Compamedia GmbH Mai 2009
Mittelständler befürworten Ehrenkodex in der Krise
[...]Die derzeitige Wirtschaftskrise birgt nicht nur die unmittelbare Gefahr von Umsatzverlusten
Schäden, wenn innerhalb der Belegschaft Ängste vorherrschen. Das ergab eine Umfrage der compamedia GmbH unter den Geschäftsführern und Personalverantwortlichen von ca. 3.500 mittelständischen Unternehmen. Demnach sind Know-how-Verlust durch die Abwanderung der wertvollsten Mitarbeiter, hohe Kosten durch ineffizientes Arbeiten sowie Qualitätseinbußen bei Produkten und Services die Spitzenreiter unter den befürchteten Folgeschäden. Als geeignete Gegenstrategien sieht der Mittelstand vorwiegend eine verstärkte Kommunikation und eine absolute Transparenz. Die meisten Befragten befürworten darüber hinaus einen Ehrenkodex, in welchem sie sich zu fairem Verhalten gegenüber ihren Mitarbeitern auch in Krisenzeiten verpflichten.
Der Ausrichter des Arbeitgeberwettbewerbes „Top Job“ reagiert auf die Umfrage und integriert die Unterzeichnung eines Ehrenkodexes in das Auswahlverfahren um einen Platz unter den 100 besten Arbeitgebern im Mittelstand.[...]
Schlagworte:Ehrenkodex
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Oktober 10, 2009
aus: Archiv QZ – Ausgabe 04/2008
Von Olaf Mibus
Fachkompetenz durch Feedback
Beschwerdemanagement für zufriedenere Kunden
Beschwerden sind das Ergebnis enttäuschter Kundenerwartungen. Aus den darin geäußerten Erwartungshaltungen eines Kunden gegenüber dem Unternehmen gehen aber auch eindeutige Verbesserungsansätze hervor. Ein Nutzfahrzeughersteller will dieses Potenzial mit einem softwaregestützten Beschwerdemanagement von Binner IMS systematisch nutzen.[...]
Schlagworte:Beschwerdemanagement, Kundenorientierung
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Oktober 10, 2009
aus: Arbeit und Gesundheit / September 2009
Diversity
Wertvolle Vielfalt
Hier ist Diversity kein Modewort: Ikea macht vor, wie das Unternehmen, die Belegschaft und die Kunden von der Unterschiedlichkeit der Mitarbeiter profitieren.
„Wir versuchen mit Hilfe unserer Mitarbeiter, die Kundensicht wiederzugeben und im Einrichtungshaus darzustellen“, bringt Cornelia Kaufmann, Personalleiterin von Ikea Frankfurt-Niedereschbach, das, was Diversity – Vielfalt – ausmacht, auf den Punkt. Denn genau darum geht es: Die Kunden haben individuelle Meinungen und Bedürfnisse, kommen aus verschiedenen Ländern und gehören unterschiedlichen Kulturen an. Trotzdem soll sich jeder wohl und angesprochen fühlen. „Wenn unsere Mitarbeiter verschieden sind, können wir unsere Kunden besser verstehen, weil wir auf reiche Erfahrungen zurückgreifen können.“[...]
Schlagworte:Diversity Management, Vielfalt
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Oktober 8, 2009
aus: Goldbeck Magazin Nr. 37, 2008, aus dem Vorwort von U. Goldbeck
[...] werden in einem Wald mehr Bäume gefällt, als nachwachsen können, dann ist er schnell zerstört. Der Begriff der Nachhaltigkeit stammt aus diesem Kontext.[...]
Heute erlebt der Gedanke der Nachhaltigkeit eine Renaissance. Er ist in ökologischer, aber auch in ökonomischer und sozialer Hinsicht ein Leitbild des verantwortungsbewussten Lebens und Wirtschaftens. Er steht für Handeln, das anstehende Probleme und Aufgaben löst und nicht den kommenden Generationen aufbürdet.[...]
Schlagworte:Nachhaltigkeit
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Oktober 8, 2009
aus: WirtschaftsWoche NR. 036 VOM 01.09.2008 SEITE 080
Unterschätzte Disziplin
Christoph Beck über strategisches Personalmarketing als eine der entscheidenden Kompetenzen von Unternehmen
Während das Marketing sich in der Wissenschaft wie in der Praxis seit Jahrzehnten etabliert hat, ringt das Personalmarketing bis heute um Anerkennung und Platz im Unternehmen. Zu unterschiedlich ist in der Praxis die scheinbare Betroffenheit der Unternehmen, zu unterschiedlich die Einsichten in die Notwendigkeit des Personalmarketings und zu unterschiedlich die Auffassungen über die Schnittstellen zwischen Personalmarketing, Recruiting, Personalentwicklung und neuerdings auch zum Produktmarketing und zur Kommunikation. Diese Denkhaltung verwundert. Denn das Personalmarketing verantwortet den Bereich, der entscheidend die Voraussetzungen dafür schafft, das Unternehmen langfristig mit qualifizierten und motivierten Mitarbeitern zu versorgen: Ohne die richtigen Mitarbeiter dürften die Unternehmensziele künftig kaum noch erreicht werden. Bereits heute müssen vereinzelte Unternehmen Kundenprojekte aufgrund des Personalmangels ablehnen, Projektlaufzeiten verlängern, ihre Wachstumsstrategie ändern. Der Erfolg beziehungsweise Misserfolg von Personalmarketing & Recruiting wird somit früher oder später für jedes Unternehmen zur Existenzfrage.[...]
Überall dort, wo seitens der Zielgruppe ein unmittelbarer Kontakt zustande kommt (Vorstellungsgespräch, Gespräche bei Recruiting-Messen, Praktika) wird die Arbeitgeberattraktivität mit bewertet. Dies bedeutet, dass insbesondere die persönlichen Kontakte zu unterschiedlichen Personen aus dem Unternehmen nicht nur einen Einblick in das Unternehmensgeschehen erlauben, sondern auch einen Zugang zur Arbeitgeberattraktivität bieten. Somit ist jeder Mitarbeiter eines Unternehmens als „Botschafter in Sachen Arbeitgeberattraktivität“ unterwegs.[...]
Schlagworte:Personalmanagement, Personalmarketing
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Oktober 8, 2009
aus: WirtschaftsWoche NR. 032 vom 03.08.2009, Seite 058
Aus der Schockstarre
Soforthilfe allein reicht nicht – die Unternehmen müssen gleichzeitig ihre Strategie überprüfen.
[...] „Strategische Maßnahmen sind essenziell für den langfristigen Erfolg, in den Rettungsplänen aber meistens unterrepräsentiert“, sagt Neumann. Etwa die Überprüfung des Produkt- und Absatzmarktportfolios: „Das Management muss sich die Frage stellen, ob das Sortiment zukunftsfähig ist, ob die bisher bedienten Märkte noch aufnahmefähig sind und mit welchen Konkurrenten zu rechnen ist.“ Je nachdem, wie die Antworten ausfallen, kann es dabei auch zu Konflikten mit kurzfristigen Zielen kommen – aber häufig sind die nötigen Entscheidungen existenziell.[...]
Schlagworte:Führungstechniken
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