Archiv für die Kategorie ‘Sonstiges’

Mitarbeiter wieder eingliedern

September 30, 2009

aus:  NEWSLETTER ARBEIT UND GESUNDHEIT – Ausgabe 12/09

Disability Management als berufliche Chance

[DGUV/red 07.09.2009] – Der demografische Wandel schafft neue Betätigungsfelder für Ärzte, Therapeuten, medizinische Fachangestellte und Kliniken. Eines davon ist das Disability Management, bei dem es um die Wiedereingliederung von Mitarbeitern bei einer längeren Krankheit oder nach einem Unfall geht.

Fehlende Führungskompetenzen

September 30, 2009

aus:  INQA-Letter vom 3. September 2009

Unzufriedenheitsfaktor Nummer 1: der Chef

Erste Ergebnisse einer Online-Befragung der Ruhr-Universität Bochum werfen ein schlechtes Licht auf die Leistung von Führungskräften in deutschen Unternehmen. Weit mehr als die Hälfte der bislang rund 3.500 Teilnehmer ist unzufrieden mit der Führungsarbeit ihres Chefs. Über 56 Prozent von ihnen benoteten den Chef auf einer Skala von 0 bis 9 im unteren Drittel. 23 Prozent gaben ihren Vorgesetzten sogar die negativste mögliche Bewertung. Die Befragung wird nun fortgesetzt.

Beschäftigungsfähigkeit von Frauen

September 30, 2009

aus:  INQA-Letter, 3. September 2009

Beschäftigungsfähigkeit von Frauen fördern

58 Prozent der Arbeitnehmerinnen in Deutschland glauben, ihrer Arbeit auch mit 67 Jahren noch gewachsen sein zu können, 42 Prozent sehen dabei Schwierigkeiten – das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), die im vergangenen Jahr vorgestellt wurde. Im Rahmen des Projekts „Rente mit 67 – Voraussetzungen zur Weiterarbeitsfähigkeit älterer Arbeitnehmerinnen“ sollten mögliche Problembereiche frühzeitig identifiziert werden, um Personalverantwortlichen aber auch den Beschäftigten selbst Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. INQA stellt jetzt den vollständigen Projektbericht auf ihrer Homepage als Download zur Verfügung.

Problemfeld Ethik

August 10, 2009

aus: WirtschaftsWoche NR. 029 VOM 13.07.2009  SEITE 050, 13.07.2009; gefunden in: wirtschaftspresse.biz

Privatsache Ethik

[...] Trotz der Affären bei Siemens und MAN bleibt die Bauindustrie die korrupteste Branche – weil die Selbsthilfeprojekte gegen Bestechung ins Leere laufen. [...]

Eine erschreckende, aber nicht eigentlich überraschende Meldung, wie die Blog-Redaktion meint. Was kann man tun, um das Bewusstsein für ethisches Handeln in der Wirtschaft zu stärken?

Tipp aus der Redaktion:

Die QET OHG in Erlangen (www.qet.de) befasst sich seit einigen Jahren mit der Frage, wie Unternehmen und andere Organisationen ethisch handeln und dabei Geschäftserfolg haben können. Aus den QET-Produkten erhält man viele wertvolle Hinweise für das eigene Unternehmen.

Die Unternehmenskultur stärken

August 2, 2009

Wann wird die Stärkung der Unternehmenskultur für Ihr Unternehmen relevant?

Eine Auswahl :

- die Wettbewerbsfähigkeit muss und soll durch Best Practice gesteigert werden
- es  sind neue Strategien und Strukturen zu entwickeln
- Konflikte sollen gelöst, minimiert oder aufgedeckt werden
- die internen Abläufe, Geschäftsprozesse sind zu verbessern
- die Attraktivität Ihres Unternehmens soll gesteigert werden
- Ihr Arbeitgeberimage soll verbessert werden
- die Kompetenzen Ihrer Führungskräfte sind weiter zu entwickeln
- der interne Umgang mit Fehlern ist zu optimieren
- das Betriebsklima ist zu verbessern
- Sie wollen Ihre Werteorientierung überdenken
- Sie suchen qualifizierte Mitarbeiter auf einem enger werdenden Arbeitsmarkt
- Sie wollen etwas für Beruf und Familie tun
- der Umgang mit Kunden und Geschäftspartnern soll verbessert werden
- die Produktqualität und der Service sind zu optimieren

Wenn Sie sich die Produkte der QET OHG ansehen (unter www.QET.de), werden Sie viele weitere Anregungen zur Stärkung Ihrer Unternehmenskultur entdecken.

Zur Umsetzung sollten Sie sich erfahrene Berater suchen.

Ihre Blog-Redaktion

Wie man Mitarbeiter demotiviert

Juli 25, 2009

Mitarbeiterführung: So demotivieren Sie Ihre Mitarbeiter

Unternehmer können die Leistung ihrer Mitarbeiter mit einfachen Mitteln verbessern. Jedoch gibt es auch Einflüsse, die demotivierend auf Arbeitnehmer wirken.

Zwölf negative Einflüsse finden Sie hier, zusammengestellt
von Unternehmensberaterin Ute Lohmüller:
http://www.mittelstanddirekt.de/

und zum selben Thema:

Emotionale Intelligenz: Im Gehirn einer Führungskraft

Viele Führungskräfte sind unfähig, eine positive Beziehung zu ihren Mitarbeitern aufzubauen. Ihnen fehlt emotionale und soziale Intelligenz. Diese lässt sich jetzt auch im Gehirn lokalisieren.?

Lesen Sie hier weiter und überprüfen Sie soziale Kompetenz anhand von Fragen: http://www.business-wissen.de/

Krise und Unternehmenskultur

Juni 14, 2009

Hallo Blog-Fans,

was meinen Sie, hat Unternehmenskultur in Krisenzeiten eine geringere Bedeutung? Oder kann sie gerade in solchen Umbruchszeiten  ihre Stärken zeigen?

Auf Ihre Meinungen zu diesem aktuellen Thema sind wir gespannt.

Ihre Blog-Redaktion

DB: Mängel in der Unternehmenskultur

Mai 5, 2009

aus der Süddeutschen Zeitung vom 25.04.2009

Mehdorns Trümmerhaufen
Deutsche Bahn

Ein Kommentar von Michael Bauchmüller

Der neue Bahn-Chef Rüdiger Grube übernimmt ein Reich des Misstrauens. Nun muss er ein neues Klima schaffen.

In der Bahn herrscht nach dem Abgang von Bahn-Chef Hartmut Mehdorn ein Klima des Misstrauens.

Nächste Woche will Rüdiger Grube eine erste Runde durch das Unternehmen drehen. Er ist dann ganz offiziell der künftige Bahn-Chef. An diesem Samstag will der Aufsichtsrat seine Bestellung bestätigen, Anfang Mai tritt er an. Grube hat schon angekündigt, er wolle sich erst mal selbst ein Bild machen vom Unternehmen, das er führen soll. Wenn er genau hinschaut, wird er seinen Augen kaum trauen. Was er im Inneren der Bahn vorfindet, wird erschreckend sein.[...]

„Unternehmenskultur“ ist ein klangvolles Schlagwort aus dem Wörterbuch der Wirtschaft. Wie sehr ein Mangel an solcher Kultur ein Unternehmen beschädigen kann, lässt sich an der Bahn glänzend studieren. Der Ausgangspunkt war nicht einmal spektakulär. Offenbar war es einfach so, dass die Spitze des Konzerns keine Widerrede duldete. Wer fundamentale Leitlinien missachtete, insbesondere die Doktrin eines Groß-Börsengangs der Bahn samt Schienennetz, hatte in Führungspositionen nichts mehr zu suchen. Wer eine andere Meinung vertrat und diese mit anderen teilte, konnte sich der besonderen Aufmerksamkeit seiner Vorgesetzten gewiss sein; vielfach ersetzte Repression die Diskussion.[...]

Liebe Blog-Leser, was hier angedeutet wird, geht wohl weit darüber hinaus, was bisher über die Deutsche Bahn unter Mehdorn bekannt geworden ist.

Was meinen Sie: Kann der neue Bahnchef  bei der Beseitigung der Mängel, insbesondere der Unternehmenskultur, überhaupt erfolgreich sein?

Ressourcen für die Unternehmenskultur

Mai 5, 2009

aus: Wirtschaftswoche vom 28.04.2009

Bericht

Telekom kämpft nach Datenskandal um Vertrauen

Nach zahlreichen Datenschutz- und Spitzelskandalen will die Deutsche Telekom mit einem Bündel von Maßnahmen das Vertrauen ihrer Kunden zurückgewinnen. Das geht aus dem ersten Datenschutzbericht des Konzerns hervor, der am Dienstag veröffentlicht wurde.[...]

Gleichzeitig stockte die Telekom einem Sprecher zufolge das Budget für Datenschutz und Unternehmenskultur um zehn Mio. auf 27 Mio. Euro auf. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs in dem Bereich um 70 auf rund 560. [...]


Liebe Blog-Leser, kann das funktionieren: Eine bisher anscheinend zu gering entwickelte Unternehmenskultur mit zusätzlichem Geld und Personal voranbringen? Ihre Meinung interessiert mich und wohl auch viele andere.

Neue Konfliktkultur

März 9, 2009

Aus einem INQA-Bericht vom 03.03.09

Praxisbeispiel:
Konstruktive Konfliktbearbeitung im Berliner Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Mobbing macht die Betroffenen krank und schadet dem Unternehmen. Unbearbeitete Konflikte sind meist die Ursache – ein ganzheitliches Konzept der Mobbingprävention sollte deshalb vor allem eine konstruktive Bearbeitung von Konflikten zum Ziel haben. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg geht diesen Weg der Konfliktkultur mit einer neuen Dienstvereinbarung, weg von der klassischen Mobbingabwehr, um Konflikte wertschätzend und konstruktiv zu lösen.

Kommunikation und zwischenmenschliche Beziehungen sind ein wesentlicher Faktor für die Gesundheit der Mitarbeiter. Konflikte entstehen immer dann, wenn betriebliche Veränderungsprozesse nicht ausreichend gestaltet und bearbeitet werden. Dennoch ist Mobbing für viele Unternehmen immer noch ein heißes Eisen, weil wirkungsvolle Prävention und Bekämpfung des Phänomens eine selbstkritische Analyse der Arbeitsbedingungen, des Führungsstils und der Unternehmenskultur erfordert. Das Bezirksamt Friedrichhain-Kreuzberg erkannte die Chancen einer gelebten Konfliktkultur als Möglichkeit der Weiterentwicklung und führte eine Dienstvereinbarung (DV) zur konstruktiven Konfliktbearbeitung ein, die die Ziele hat:

1. partnerschaftliche Vereinbarungen zu treffen, die die gegenseitige Wertschätzung und den gegenseitigen Respekt fördern
2. hocheskalierende Konflikte soweit wie möglich zu vermeiden, da sie Personen schädigen und betriebswirtschaftlich relevante Kosten produzieren

Zur Umsetzung der DV wurde eine zentrale Koordinierungsstelle gebildet. Über zehn ehrenamtliche Konfliktberater/innen beraten Konfliktparteien, moderieren und meditieren Konfliktlösungsprozesse und fordern bei Bedarf auch externe Unterstützung an. Für ungelöste hoch eskalierte Konfliktlagen wurde eine Regulierungskommission eingerichtet, der verschiedene Vertreter des Bezirksamtes und die Beschäftigtenvertretungen angehören. Die Regulierungskommission tritt auf Antrag einer Konfliktpartei zusammen. In Fällen von hoch eskalierten Konflikten oder Mobbing schlägt die Regulierungskommission der Dienststellenleitung eine Maßnahme vor. Dabei geht es dann nicht mehr um eine konstruktive Lösung, sondern um einen Machteingriff, der die konfliktreiche Situation dauerhaft beseitigt.

Zur Implementierung des Verfahrens wurden alle Beschäftigten mittels Mitteilungsblatt, Intranet, Flyer, Mitarbeiterzeitung informiert, Startworkshops durchgeführt und umfangreiche Schulungen für Führungskräfte und Mitarbeiter/innen durchgeführt.

Ergebnisse
- Die Regulierungskommission musste bisher nicht zusammentreten.

– Die Konfliktberater/innen wurden seit Inkrafttreten der Dienstvereinbarung zu mehr als 85 Konflikten hinzugezogen.

Erfolgsfaktoren
- Vertraulichkeit und Verschwiegenheit – keine Weitergabe von Informationen durch die Konfliktberater an Dritte
- Erreichbarkeit der Konfliktberater
- Akzeptanz der Konfliktberater in ihrer Rolle durch die Ratsuchenden
- Unterstützung der Dienststellenleitung, der Vorgesetzten der Konfliktberater und der Beschäftigtenvertretungen