aus: Newsletter Unternehmenskultur vom 21. September 2009
Projektarbeit – Organisationsform der Zukunft?
Projektarbeit ist nicht gleich ProjektarbeitDie Organisationsform Projektarbeit kann unterschiedliche Ausprägungen annehmen. [...]
[...]gibt es aber auch Organisationen, in denen Projektarbeit dievorherrschende Arbeitsform darstellt. Die Zentrale übernimmt dabei lediglich Steuerungs- und Koordinierungsfunktionen. Teams werden nur für die Dauer der Projekte zusammengestellt. Daraus entstehen zwei unterschiedliche Mitarbeitergruppen: Menschen, die nach dem Projekt wieder auf den Arbeitsmarkt zurückkehren oder sich für andere Projekte qualifizieren und diejenigen, die in der Strukturebene der Organisation beschäftigt sind.[...]Werte und Kultur
So spielt das Thema Unternehmenskultur für Projektarbeit eine wichtige Rolle. Die Kultur eines Unternehmens bestimmt sich durch die Handlungen, durch positive und negative Erfahrungen im Arbeitsalltag, durch Storytelling. Der Transport von Werten geschieht dabei eher subkutan. Kultur lässt also sich nicht machen, verordnen oder steuern. Dennoch sind Vorbilder wichtig. Unternehmenskultur muss gelebt werden. Dazu gehört z.B. auch, dass Erfolge gefeiert und weitergetragen werden. Die Kultur und Werteträger eines Unternehmens sind so etwas wie die „Hüter der DNA“. Beim Einsatz von Projektarbeit besteht die Gefahr, dass die Unternehmenskultur von einer spezifischen Projektkultur verdrängt wird. Projektloyalität könnte die Organisationsloyalität in Frage stellen. Daher ist es wichtig, die Anbindung an die Kultur und Werte des Unternehmens zu schaffen. [...]
Rotationen oder die Begrenzung von Projektzeiträumen könnten verhindern, dass sich in Projekten Subkulturen bilden.[...]
Definitionen und Erläuterungen zu im Text angesprochenen Themen und Begriffen finden Sie im QET-Lexikon u. a. unter: … Projektorganisation … Unternehmenskultur …